Aktuelle Projekte

Die Aktion Das machen WIR!

"NRW. Das machen WIR! Integration von Geflüchteten in Arbeit und Ausbildung" ist eine Aktion des Landes Nordrhein-Westfalen. Ziel der Aktion ist es, kluge Lösungen zur Integration geflüchteter Menschen in Arbeit und Ausbildung in NRW vorzustellen und die beteiligten Akteure zu Wort kommen zu lassen. Wir wissen, das Engagement professioneller und ehrenamtlicher Menschen ist nicht immer einfach. Es ist oft mühevoll, langwierig und manchmal auch von Rückschlägen begleitet. Aber es ist in so vielen Fällen von Begeisterung und persönlichem Einsatz getragen. Das wollen wir besser sichtbar machen.

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Geflüchtete Menschen stärken die Altenpflege in NRW

Fachkräftemangel in der Altenpflege auf der einen Seite, geflüchtete Menschen, die eine Perspektive auf dem Arbeitsmarkt suchen, auf der anderen. Was liegt näher, als hier eine Brücke zu bauen. Genau das tut das Modellprojekt „Care for integration“ seit Dezember 2016.

 

„Berufe in der Altenpflege bieten geflüchteten Menschen die Chance, eine sinnvolle, qualifizierte und zukunftsfähige Tätigkeit auszuüben. Aber das funktioniert nicht nach dem Motto ‚Pflegen kann Jede oder Jeder‘“, sagt Pflege- und Gesundheitsministerin Barbara Steffens. Deshalb richtet sich das auf zweieinhalb Jahre angelegte Projekt an interessierte Geflüchtete, Frauen und Männer, die eine fundierte Ausbildung und eine sichere berufliche Perspektive suchen, berücksichtigt aber auch deren Lebensumstände, Bedürfnisse sowie die körperliche und psychische Eignung für den Beruf. Die Auswahl der Teilnehmenden findet in Zusammenarbeit mit den Jobcentern und den Agenturen für Arbeit im Rahmen eines einwöchigen Assessments bei der Akademie Überlingen statt.

Kontakt:

Ansprechpartner/-in:
Wagner Sina Yumi
E-Mail:
sinayumi.wagner@apm-nrw.de
Adresse:
Friedrichstraße 19
Ort:
Düsseldorf
Telefonnummer:
0211 31 13 93 0
Webseite:
www.apm-nrw.de

Das Projekt, das der Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste e.V. (bpa) und die Akademie für Pflegeberufe und Management gGmbH (apm) als Projektträger mit Unterstützung des Ministeriums für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter und des Ministeriums für Arbeit, Integration und Soziales sowie der Regionaldirektion NRW der Bundesagentur für Arbeit entwickelt haben, findet an sieben Standorten statt (Düsseldorf, Münster, Duisburg, Lippstadt, Heinsberg, Köln-Mülheim, Bielefeld) und ist modular aufgebaut. Im Rahmen des zwölfmonatigen Moduls 1 findet vormittags ein BAMF-Integrationskurs, beziehungsweise ein berufsspezifischer Sprachkurs mit 20 Wochenstunden statt. Nachmittags erwerben die Teilnehmenden in den „Kompetenzzentren Altenpflege“ erste theoretische und praktische Grundkenntnisse in der Altenpflege. Gleichzeitig erlernen sie die berufliche Fachsprache. Außerdem ist ein erstes Praktikum in einer Pflegeeinrichtung vorgesehen. Praktikumsplätze stellen die Mitgliedseinrichtungen des bpa zur Verfügung.


Im über 18 Monate laufenden Modul 2 werden die Teilnehmenden dann zur Altenpflegehelferin bzw. zum Altenpflegehelfer qualifiziert. Dieser Ausbildungsabschnitt umfasst die regulären 750 Stunden theoretischen Unterricht sowie die praktische Ausbildung in einer Altenpflegeeinrichtung, die durch eine Woche zusätzliches Sprachtraining pro Monat ergänzt wird. Die Qualifizierung schließt mit einer staatlichen Abschlussprüfung ab.

 

Damit auch Mütter oder Väter an der Qualifizierungsmaßnahme teilnehmen können, unterstützen die Projektkoordinatorinnen die Teilnehmenden bei der Suche und Vermittlung von Kinderbetreuungsmöglichkeiten. Da nach den bisherigen Erfahrungen durchschnittlich 80 Prozent der Teilnehmenden ihren Schulabschluss nicht nachweisen können, werden sie im Rahmen des Projekts im Bedarfsfall beim Nachholen des Hauptschulabschlusses unterstützt. An jedem der sieben Standorte des Projekts bieten Projektmitarbeiter (insgesamt 3,5 Stellen, ESF-finanziert) einmal pro Woche eine Sprechstunde an. Dem Wunsch vieler Teilnehmender entsprechend organisieren sie auch Integrationsmöglichkeiten außerhalb der Qualifizierungsmaßnahme, zum Beispiel die Teilnahme an Sport- und anderen Angeboten.

 

Insgesamt bietet „Care for integration“ 160 Teilnahmeplätze, von denen Anfang Mai 2017 rund 130 besetzt sind - es stehen also noch Plätze zur Verfügung. Erfreulich: 68 Prozent der Teilnehmenden sind Männer, die im deutschen Pflegesystem bisher unterrepräsentiert sind. Ungefähr die Hälfte der Teilnehmenden hat bereits Vorerfahrung im Pflegebereich. Die Abbrecherquote ist sehr gering, ein Nachrücken im ersten Modul jederzeit möglich. Interessenten können die unten angegebene Adresse kontaktieren.

 

Über das Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter sowie das Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales – Europäischer Sozialfonds – werden für die Realisierung des Projekts „Care for Integration“ über 2,5 Jahre rund 1,2 Mio. Euro bereitgestellt. Die Regionaldirektion NRW der Bundesagentur für Arbeit unterstützt die Qualifizierung durch Bildungsgutscheine. Das Projekt dient auch dazu, detailliertere Erkenntnisse darüber zu gewinnen, wie geflüchtete Menschen bei der Ausbildung gezielter zu unterstützen sind, damit sie die hohen Ausbildungsstandards in Theorie und Praxis der Altenpflege erfüllen können. Ab Juni 2019 sollen die ersten Absolventinnen und Absolventen als staatlich anerkannte Altenpflegehelfer/-innen in der Altenpflege arbeiten. Alternativ können sie auch direkt mit der Ausbildung zur Altenpflegefachkraft fortfahren.

 

Stimmen zu dem Projekt:

„Wir als private Anbieter nehmen unsere soziale Verantwortung wahr und bieten Flüchtlingen, die sich engagieren und qualifizieren, eine reale berufliche Perspektive. In der Altenpflege haben wir bereits positive Erfahrungen in der Zusammenarbeit verschiedener Nationen gesammelt. Wir brauchen die motivierten zukünftigen Fachkräfte und engagieren uns für deren Ausbildung.“
Bernd Meurer, Präsident des Bundesverbands privater Anbieter sozialer Dienste e.V. (bpa).

 

„Mit dem Projekt schaffen wir berufliche Perspektiven für geflüchtete Menschen genau in dem Bereich, in dem wir in NRW einen riesigen Bedarf haben. Schon jetzt fehlen Tausende von Fachkräften in der Pflege, deshalb sind unsere Mitgliedsunternehmen überall im Land gerne bereit, sich für die Integration von Menschen aus anderen Ländern zu engagieren. Die gleichzeitige fachliche und sprachliche Ausbildung ermöglicht, dass die Maßnahmenteilnehmer schnell in den Arbeitsalltag der Pflegedienste und Heime einbezogen und zu echten Teammitgliedern werden.“
Christof Beckmann, Landesvorsitzender des bpa NRW

 

„Qualifizierung ist der Schlüssel für ein erfolgreiches Berufsleben und damit zu einer guten Lebensperspektive in Nordrhein-Westfalen. Für die Menschen ist diese Ausbildung eine Chance, sich nachhaltig in Arbeitsmarkt und Gesellschaft zu integrieren. Wir möchten Sie dabei tatkräftig unterstützen.“
Torsten Withake, Geschäftsführer Arbeitsmarktmanagement der Regionaldirektion Nordrhein-Westfalen der Bundesagentur für Arbeit

 

Media Wall

Auf unserer Media Wall wollen wir Gesichter zeigen und Integrationsgeschichten erzählen. Setzen Sie sich aktiv für geflüchtete Menschen ein? Haben Sie eine Integrationsgeschichte zu erzählen? Oder wollen Sie einfach nur ein Statement abgeben? Dann schicken Sie uns ein Foto und einige Zeilen dazu, oder kontaktieren uns. Machen Sie mit und geben Sie der Integration in NRW ein Gesicht.

  •  NRW. Das machen WIRvor 2 MonatenUnternehmen und Flüchtlinge zusammenbringen!In der Region Hellweg-Sauerland werden die Bedarfe von Unternehmen und die Kompetenzen von geflüchteten Menschen individuell zusammengeführt. Das zeigt das Beispiel von Klajd Quazimi und Mirza Amini...In der Region Hellweg-Sauerland werden die Bedarfe von Unternehmen und die Kompetenzen von geflüchteten Menschen individuell zusammengeführt. Das zeigt das Beispiel von Klajd Quazimi und Mirza Amini bei dem Unternehmen Ewers Karosserie- und Fahrzeugbau: https://www.youtube.com/watch?v=IUMTLYw1FH473
  •  NRW. Das machen WIR!vor 2 MonatenUnternehmen und Flüchtlinge zusammenbringen!In der Region Hellweg-Sauerland werden die Bedarfe von Unternehmen und die Kompetenzen von geflüchteten Menschen individuell zusammengeführt. Das zeigt das Beispiel von Klajd Quazimi und Mirza Amini...In der Region Hellweg-Sauerland werden die Bedarfe von Unternehmen und die Kompetenzen von geflüchteten Menschen individuell zusammengeführt. Das zeigt das Beispiel von Klajd Quazimi und Mirza Amini bei dem Unternehmen Ewers Karosserie- und Fahrzeugbau.00
  •  NRW. Das machen WIRvor 3 MonatenAls Mohammed Reza Rezai in seiner Heimat Afghanistan an einem Morgen zur Arbeit wollte und die Straße entlang lief, explodierte nicht weit von ihm entfernt eine Autobombe. Mittlerweile arbeitet der...Als Mohammed Reza Rezai in seiner Heimat Afghanistan an einem Morgen zur Arbeit wollte und die Straße entlang lief, explodierte nicht weit von ihm entfernt eine Autobombe. Mittlerweile arbeitet der gelernte Schneider bei der Firma Hölscher in Horstmar-Leer im Kreis Steinfurt. Die Firma freut sich über den neuen Mitarbeiter. Lesen Sie mehr über Mohammed´s Weg der Integration: https://www.das-machen-wir.nrw/#firma-hlscher-wir-sind-froh-ber-unseren-neuen-kollegen-reza-rezai-aus-afghanistan-0-260110
  •  NRW. Das machen WIRvor 3 MonatenPerspektiven bieten im Gesundheitswesen"Eines der zukünftigen Herausforderungen im Gesundheitswesen ist mit Sicherheit der Fachkräftemangel. Wir sehen im Bevölkerungszuwachs der Stadt Essen eine große Chance zur Gewinnung neuer..."Eines der zukünftigen Herausforderungen im Gesundheitswesen ist mit Sicherheit der Fachkräftemangel. Wir sehen im Bevölkerungszuwachs der Stadt Essen eine große Chance zur Gewinnung neuer Mitarbeiter", sagt die Pflegedirektorin des Uniklinikum Essen. Abdulrahim Sakkal studierte in Syrien Anästhesie, nun nutzt er seine Chance im Uniklinikum. Sehen Sie selbst: https://www.youtube.com/watch?time_continue=12&v=g2qEcH17t3M97
  •  NRW. Das machen WIRvor 4 MonatenPhotos from NRW. Das machen WIR's postWas macht mir Freude? Wozu habe ich Talent? Für Schülerinnen und Schüler stehen unzählige Informationen, Filme, Plattformen, Börsen, Gesprächs- und Beratungsangebote zur Verfügung. Um aber eine...Was macht mir Freude? Wozu habe ich Talent? Für Schülerinnen und Schüler stehen unzählige Informationen, Filme, Plattformen, Börsen, Gesprächs- und Beratungsangebote zur Verfügung. Um aber eine Antwort auf die entscheidende Frage der Jugendlichen „Was soll ich mal werden?“ zu finden, gibt es vergleichbar wenig praktische Möglichkeiten. Dies soll im Talenthaus Essen möglichst allen Jugendlichen ermöglicht werden. Das Programm mit praktischen Aufgaben aus konkreten Berufen aller Berufsfelder dient der beruflichen Erstorientierung und ist auch für geflüchtete Jugendliche ein positiver und erlebnisreicher Einstieg in die Welt der Berufe. Mehr Informationen: https://www.das-machen-wir.nrw/#talenthaus-essen-berufliche-orientierung-zum-anfassen-0-25901
  •  NRW. Das machen WIRvor 4 MonatenIndustrie- und Handelskammer unterstützt Unternehmen bei der Integration Geflüchteter!Abdel Shacourh Agoro aus dem Togo macht eine Ausbildung bei der Zwartmetallbautechnik GmbH in Viersen. Die Industrie und Handelskammer Mittlerer Niederrhein spielte dabei eine wichtige Rolle und hat...Abdel Shacourh Agoro aus dem Togo macht eine Ausbildung bei der Zwartmetallbautechnik GmbH in Viersen. Die Industrie und Handelskammer Mittlerer Niederrhein spielte dabei eine wichtige Rolle und hat das Unternehmen sowie Herrn Agoro auf dem Weg dorthin unterstützt. Eine tolle Erfolgsgeschichte: https://www.youtube.com/watch?v=hnMfzQ-QTS0&t=12s13
  •  NRW. Das machen WIRvor 4 MonatenPhotos from NRW. Das machen WIR's postEin Betrieb braucht motivierte Mitarbeiter? Unternehmen möchten gerne Flüchtlinge beschäftigen, wissen aber nicht wie? Das Projekt "Integration-Chance-Mittelstand", der Stiftung Bildung und Handwerk,...Ein Betrieb braucht motivierte Mitarbeiter? Unternehmen möchten gerne Flüchtlinge beschäftigen, wissen aber nicht wie? Das Projekt "Integration-Chance-Mittelstand", der Stiftung Bildung und Handwerk, unterstützt und begleitet Unternehmen bei der beruflichen Integration geflüchteter Menschen. Mehr Informationen finden Sie hier: https://www.das-machen-wir.nrw/#integration-chance-mittelstand-0-257714
  •  NRW. Das machen WIR!vor 4 MonatenIndustrie- und Handelskammer unterstützt Unternehmen bei der Integration Geflüchteter!Die Industrie- und Handelskammer Mittlerer Niederrhein unterstützt Unternehmen und Geflüchtete auf dem Weg in Ausbildung und Arbeit – mit Erfolg!Die Industrie- und Handelskammer Mittlerer Niederrhein unterstützt Unternehmen und Geflüchtete auf dem Weg in Ausbildung und Arbeit – mit Erfolg!00

Presse

Rheinische Post (10.09.2016)

Flüchtlinge sollen durch Arbeit Fuß fassen
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Westfälische Nachrichten (21.10.2016)

"Zur Nachahmung anregen"

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Der Westen (17.11.2016)

NRW-Minister würdigt Integrationsprojekte

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Siegerlandkurier (17.11.2016)

NRW-Minister zu Gast in Kreuztal: „Chapeau! Ich ziehe den Hut!“  
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General Anzeiger (16.12.2016)

Syrer startet als Azubi in ein neues Leben

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Märkischer Zeitungsverlag: come-on.de (20.12.2016)

"NRW. Das machen WIR!": Integration ins Arbeitsleben

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BRANDaktuell Newsletter (12/2016)

"NRW. Das machen WIR!"

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Rheinische Anzeigenblätter (13.01.2017)

Landesinitiative „Das machen WIR“: Wie ein Schmetterling

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Westdeutsche Allgemeine Zeitung (23.02.2017)

Arbeitsminister lobt gute Beispiele für Integration

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Focus Online (14.03.2017)

Schule wurde zur Regionalveranstaltung Mittlerer Niederrhein mit Arbeitsminister eingeladen

 

MAGS NRW (15.03.2017)

Bilanzveranstaltung zur Landesaktion - zahlreiche Initiativen in den NRW-Kommunen - "NRW ist Integrationsland"

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WDR (15.03.2017)

Über 100 Projekte: "NRW kann Integration"

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Westfälische Nachrichten (16.03.2017)

Integrationsarbeit gewürdigt

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Westdeutsche Zeitung (17.03.2017)

Flüchtlingsmannschaft gibt gutes Beispiel

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Kontakt Wir sind für Sie da!

G.I.B. Gesellschaft für innovative Beschäftigungsförderung mbH

Im Blankenfeld 4

D-46238 Bottrop

E-Mail: mail@gib.nrw.de

 

Telefon: +49 2041 767-0

Telefax: +49 2041 767-299

 

Carsten Duif

Telefon : +49 2041 767-178

E-Mail: c.duif@gib.nrw.de

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