Aktuelle Projekte

Die Aktion Das machen WIR!

"NRW. Das machen WIR! Integration von Geflüchteten in Arbeit und Ausbildung" ist eine Aktion des Landes Nordrhein-Westfalen. Ziel der Aktion ist es, erfolgreiche Beispiele der Integration in Arbeit und Ausbildung und die jeweiligen Integrationsprozesse, die den Weg in den Arbeitsmarkt geebnet haben, darzustellen und transparent zu machen. Die am Integrationsprozess beteiligten Akteure und die geflüchteten Menschen selbst sollen zu Wort kommen. Die Präsentation erfolgreicher Integrationsbeispiele soll zur Nachahmung anregen und zeigen, dass die Arbeitsmarktintegration geflüchteter Menschen gelingen kann.

NRW Landkarte

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"Neues Land - neue Chancen" - Die Erfolgsgeschichte von Merhawi Girmay

Seit zwei Jahren ist Merhawi Girmay in Deutschland. Bis er hier ankam, hat er eine wahrhafte Odyssee zurückgelegt. In seinem Heimatland Eritrea floh er im Oktober 2012 vor dem Militärregime. Zu Fuß schlug er sich zunächst nach Äthiopien durch, bevor ihn sein Weg teils mit dem Bus und zu Fuß über den Sudan, Libyen und die Sahara ans Mittelmeer führte. Gemeinsam mit 500 anderen Flüchtlingen bestieg er ein viel zu kleines Schiff, das zum Glück von einem Rettungsschiff im Mittelmeer aufgegriffen wurde. So gelangte er schließlich nach Italien und sieben Monate später nach Deutschland. Merhawi Girmay ist in Sicherheit. Ihn schmerzt, dass er seine Ehefrau in Eritrea zurücklassen musste und er wünscht sich sehnlichst, sie irgendwann nachholen zu können.

Kontakt:

Ansprechpartner/-in:
Lernen fördern e.V. Detlef Bolte
E-Mail:
bolte@lernenfoerdern.de
Adresse:
Breite Straße 10
Ort:
Ibbenbüren
Telefonnummer:
05451 594829
Webseite:
www.lernenfoerdern.de

Wie die meisten Menschen mit Flucht- oder Zuwanderungsgeschichte spricht Merhawi Girmay neben seiner Muttersprache nur ein klein wenig Englisch und bei seiner Ankunft in Deutschland kein Deutsch. Zeugnisse oder Diplome hat er nicht bei sich.

Im Mai 2016 steigt er in das Projekt „Neues Land – neue Chancen“ beim Verein Lernen fördern in Steinfurt ein. Hier wird er ausgehend vom aktuellen Stand seiner sprachlichen Fähigkeiten darin unterstützt, deutsche Sprachkenntnisse zu erwerben. Auch erfährt er etwas über die Arbeitsmarktsituation und über das Ausbildungs- und Studiensystem in Deutschland.

 

Das Projekt „Neues Land – neue Chancen“ zeichnet sich neben theoretischen Anteilen vor allem durch die Möglichkeit aus, sich beruflich praktisch erproben zu können. Hierfür stehen am Standort des Lernen fördern in Steinfurt vollausgestattete Werkstätten in den Bereichen Farbe, Metall, Hauswirtschaft, Holz und Garten zur Verfügung. Merhawi Girmay entschied sich direkt für den Gartenbau. Nachmittags wurde er von einem Ausbilder zunächst in kleineren, dann umfangreicheren Aufgaben angeleitet. Es zeigte sich, dass Merhawi Girmay im Gartenbau genau richtig ist und er seine Fähigkeiten hier optimal zur Geltung bringen kann. Folglich wurde ein betriebliches Praktikum für ihn in einem regional ansässigen Gartenbaubetrieb gesucht.

 

Eine passende Praktikumsstelle wurde schließlich mit Hilfe von Friedhelm Wehrland, dem ehrenamtlichen Paten von Herrn Girmay, gefunden. Merhawi Girmay steht nun bei der Gärtnerei Gerke in Steinfurt auf dem Betriebsgelände zwischen seinem Chef Dieter Gerke, dem ehrenamtlichen Helfer Friedhelm Wehrland und dem Bereichsleiter für Flüchtlingsarbeit des Lernen fördern Detlef Bolte. Herr Girmay war von Anfang an engagiert. „Das fällt bei allen Teilnehmern des Projekts auf“, erklärt Detlef Bolte, „sie sind alle sehr motiviert, in Deutschland etwas erreichen zu wollen.“

 

Dafür brauchen die geflüchteten Menschen Unterstützung. Die bekommen sie zusätzlich zur professionellen Arbeit der Pädagogen und Ausbilder des Lernen fördern auch von ehrenamtlich Engagierten wie Friedhelm Wehrland. Herr Wehrland hat den Kontakt zwischen Herrn Girmay und der Gärtnerei Dieter Gerke hergestellt. Außergewöhnlich findet Herr Wehrland das nicht. Er sieht das eher als Selbstverständlichkeit an, da er ja schließlich nur seine persönlichen Kontakte genutzt hat.

 

Der Betriebsinhaber Dieter Gerke profitiert von diesem Engagement und sagt deutlich: „Ich brauche Fachkräfte für meinen Gartenbaubetrieb und Merhawi passt zu uns. Herr Girmay ist pünktlich, arbeitet teamorientiert, ist fachlich versiert und höflich, was im Kontakt mit Kunden sehr wichtig ist.“

 

Das Praktikum von Merhawi Girmay trägt inzwischen Früchte. Zum November ist er in eine Einstiegsqualifizierung (EQ) eingetreten und besucht jetzt die Fachklasse der Gartenbaufachwerker an den Technischen Schulen in Steinfurt. Diese Integrationsstrategie konnte gemeinsam mit der Vermittlungsfachkraft für Flüchtlinge und Asylbewerber des Integration Points der Agentur für Arbeit, Frau Abakar-Kadade, entwickelt werden.

 

„Neues Land – neue Chancen“ ist ein im Oktober 2015 gestartetes Vermittlungsprojekt des Lernen fördern für Menschen mit Zuwanderungsgeschichte innerhalb des „Kompetenzzentrums für Zuwanderung und Arbeit“ am Standort des Lernen fördern in Steinfurt. Ziel ist die Integration in eine Ausbildung oder die Vermittlung in eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung.

 

WIR sind dabei

Media Wall

Auf unserer Media Wall wollen wir Gesichter zeigen und Integrationsgeschichten erzählen. Setzen Sie sich aktiv für geflüchtete Menschen ein? Haben Sie eine Integrationsgeschichte zu erzählen? Oder wollen Sie einfach nur ein Statement abgeben? Dann schicken Sie uns ein Foto und einige Zeilen dazu, oder kontaktieren uns. Machen Sie mit und geben Sie der Integration in Nordrhein-Westfalen ein Gesicht.

  •  NRW. Das machen WIR!vor 4 TagenAgentur für Arbeit Bergisch Gladbach bietet auch Geflüchteten eine berufliche Perspektive!Die Agentur für Arbeit Bergisch Gladbach legt Wert auf Vielfalt unter den Beschäftigten und gibt auch Geflüchteten eine Chance.Die Agentur für Arbeit Bergisch Gladbach legt Wert auf Vielfalt unter den Beschäftigten und gibt auch Geflüchteten eine Chance.10
  •  NRW. Das machen WIRvor 5 TagenLandeshauptstadt Düsseldorf bildet Flüchtlinge aus!Die Landeshauptstadt Düsseldorf bildet in unterschiedlichen Ausbildungsberufen der Stadt auch geflüchtete Menschen aus, zum Beispiel als KFZ-Mechatroniker bei der Feuerwehr. Wir waren vor Ort. Sehen...Die Landeshauptstadt Düsseldorf bildet in unterschiedlichen Ausbildungsberufen der Stadt auch geflüchtete Menschen aus, zum Beispiel als KFZ-Mechatroniker bei der Feuerwehr. Wir waren vor Ort. Sehen Sie selbst: https://www.youtube.com/watch?v=oa7_NaGSK9M18
  •  NRW. Das machen WIR!vor 5 TagenLandeshauptstadt Düsseldorf bildet Flüchtlinge aus!Die Landeshauptstadt Düsseldorf bildet in unterschiedlichen Ausbildungsberufen der Stadt geflüchtete Menschen aus.Die Landeshauptstadt Düsseldorf bildet in unterschiedlichen Ausbildungsberufen der Stadt geflüchtete Menschen aus.10
  •  NRW. Das machen WIRvor 6 TagenAgentur für Arbeit Bergisch Gladbach bietet auch Geflüchteten eine berufliche Perspektive!Shrvan Abdo ist 25 Jahre alt und kommt aus Syrien. Seit 2012 befindet er sich in Deutschland. Er absolviert zurzeit eine Ausbildung bei der Agentur für Arbeit Bergisch Gladbach. Sehen Sie selbst:...Shrvan Abdo ist 25 Jahre alt und kommt aus Syrien. Seit 2012 befindet er sich in Deutschland. Er absolviert zurzeit eine Ausbildung bei der Agentur für Arbeit Bergisch Gladbach. Sehen Sie selbst: https://www.youtube.com/watch?v=heybq7pK4uo11
  •  NRW. Das machen WIR!vor 6 TagenBraun´s Backstube in Coesfeld bietet Flüchtling Perspektive im BäckerhandwerkBraun´s Backstube wurde im Jahr 1956 gegründet. Die Gewinnung von Fachkräften gestaltet sich im Bäckerhandwerk heute schwieriger als damals. Mit Amiin Osman aus Somalia hat der Geschäftsführer Thomas...Braun´s Backstube wurde im Jahr 1956 gegründet. Die Gewinnung von Fachkräften gestaltet sich im Bäckerhandwerk heute schwieriger als damals. Mit Amiin Osman aus Somalia hat der Geschäftsführer Thomas Braun einen guten und engagierten Auszubildenden gefunden.00
  •  NRW. Das machen WIR!vor 6 TagenAgentur für Arbeit Bergisch Gladbach bietet auch Geflüchteten eine berufliche Perspektive!Die Agentur für Arbeit Bergisch Gladbach legt Wert auf Vielfalt unter den Beschäftigten und gibt auch Geflüchteten eine Chance.Die Agentur für Arbeit Bergisch Gladbach legt Wert auf Vielfalt unter den Beschäftigten und gibt auch Geflüchteten eine Chance.10
  •  NRW. Das machen WIRvor 2 MonatenNRW. Das machen WIR! mit Staatssekretärin Güler in DüsseldorfDie Staatssekretärin für Integration Serap Güler, Düsseldorfs Stadttirektor Burkhard Hintzsche und der Kreisdirektor des Kreises Mettmann Martin M. Richter haben sich am Mittwoch in Düsseldorf im...Die Staatssekretärin für Integration Serap Güler, Düsseldorfs Stadttirektor Burkhard Hintzsche und der Kreisdirektor des Kreises Mettmann Martin M. Richter haben sich am Mittwoch in Düsseldorf im Rahmen der Landesaktion "NRW. Das machen WIR!" über die Integrationsaktivitäten in der Region Düsseldorf-Kreis Mettmann ausgetauscht. Im Rahmen der Veranstaltung wurden Aktivitäten und Erfolgsgeschichten aus der Region vorgestellt, die zeigen, wie geflüchtete Menschen in Arbeit und Ausbildung erfolgreich integriert werden konnten.33
  •  NRW. Das machen WIRvor 2 MonatenNRW. Das machen WIR! mit Staatssekretär Dr. Heller in KölnDr. Edmund Heller, Staatssekretär im Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen hat am 13. Novemer 2018 im Rahmen der Landesaktion „NRW. Das machen WIR!“ die Region...Dr. Edmund Heller, Staatssekretär im Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen hat am 13. Novemer 2018 im Rahmen der Landesaktion „NRW. Das machen WIR!“ die Region Köln besucht. Zur Veranstaltung waren rund 100 Teilnehmende ins Schloss Eulenbroich im Rheinisch-Bergischen Kreis gekommen, eindrucksvoll zeigten engagierte Personen, Institutionen und Unternehmen, dass geflüchtete Menschen in Arbeit und Ausbildung integriert werden können. Nach einer Begrüßung durch den Landrat des Rheinisch-Bergischen Kreises Stephan Santelmann, ließ sich Dr. Edmund Heller im Rahmen eines von der WDR-Journalistin Anne Willmes moderierten Bühnenprogramms die einzelnen regionalen Aktivitäten vorstellen. Der Staatsskretär und die Teilnehmenden der Veranstaltung kamen mit den engagierten Menschen, den Institutionen und Unternehmen, die am Integrationsprozess beteiligt sind und den geflüchteten Menschen selbst ins Gespräch und konnten von ihren Erfahrungen lernen.06

Presse

Schaufenster Mettmann (23.11.2018)

Staatssekretärin Serap Güler trifft lokale Akteure in Düsseldorf

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Landeshauptstadt Düsseldorf (22.11.2018)

Wie Integration in Arbeit und Ausbildung gelingt

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Rheinische Post (08.06.2018)

Viele Flüchtlinge beginnen eine Ausbildung oder arbeiten - auch in Duisburg.

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MAGS NRW (07.06.2018)

Minister Laumann würdigt Engagement der Akteure bei der Integration

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Westdeutsche Allgemeine Zeitung (06.06.2018)

Laumann: „Integration von Geflüchteten muss am Arbeitsmarkt gelingen“

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Westdeutsche Zeitung (17.03.2017)

Flüchtlingsmannschaft gibt gutes Beispiel

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WDR (15.03.2017)

Über 100 Projekte: "NRW kann Integration"

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Focus Online (14.03.2017)

Schule wurde zur Regionalveranstaltung Mittlerer Niederrhein mit Arbeitsminister eingeladen

Westdeutsche Allgemeine Zeitung (23.02.2017)

Arbeitsminister lobt gute Beispiele für Integration

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Rheinische Anzeigenblätter (13.01.2017)

Landesinitiative „Das machen WIR“: Wie ein Schmetterling

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BRANDaktuell Newsletter (12/2016)

"NRW. Das machen WIR!"

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Märkischer Zeitungsverlag: come-on.de (20.12.2016)

"NRW. Das machen WIR!": Integration ins Arbeitsleben

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General Anzeiger (16.12.2016)

Syrer startet als Azubi in ein neues Leben

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Siegerlandkurier (17.11.2016)

NRW-Minister zu Gast in Kreuztal: „Chapeau! Ich ziehe den Hut!“  
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Der Westen (17.11.2016)

NRW-Minister würdigt Integrationsprojekte

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Westfälische Nachrichten (21.10.2016)

"Zur Nachahmung anregen"

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Rheinische Post (10.09.2016)

Flüchtlinge sollen durch Arbeit Fuß fassen
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Kontakt Wir sind für Sie da!

G.I.B. Gesellschaft für innovative Beschäftigungsförderung mbH

Im Blankenfeld 4

D-46238 Bottrop

E-Mail: mail@gib.nrw.de

 

Telefon: +49 2041 767-0

Telefax: +49 2041 767-299

 

Carsten Duif

Telefon : +49 2041 767-178

E-Mail: c.duif@gib.nrw.de

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